Reverend Beat-Man @London, Buffalo Bar

REVEREND-NUN2Eine Gitarre („fünzig Bucks.“), ein Verstärker („fünfzig Bucks.“), ein Lautsprecher („fünfzig Bucks.“) und eine Bassdrum („aus dem Abfall.“) ist alles was Beat Zeller, alias Reverend Beat-Man, je gebraucht hat, um in die Welt hinaus zu kommen. Vor einem Vierteljahrhundert fing der Berner an, mit seinem anarchistischen und höchst unterhaltsamen Rockabilly ein internationales Netzwerk von Gleichgesinnten zu erkunden. Gleichzeitig baute er eine globale Künstlerliiste für sein eigenes Plattenlabel Voodoo Rhythm Records auf.

Auf der Bühne verwandelt sich der joviale Reverend in einen Berserker

REVEREND-LEG1Seine absurden, multi-sexuellen Lyrics stösst er in einer Art Urschrei aus, der teils tierische Lust, teils post-koitale Melancholie und teils pure Komödie markiert.  Mittels unablässig ratternder Bassdrum tribt er sich vorwärts, er gönnt sich zuweilen einen Dylanesken Stossseufzer auf der Harmonika und ist rundum ein Original. Bei seinem packenden Auftritt vor einem dankbaren Publikum in einem der vergnüglichsten kleineren Musikvenues in London schafft er es, nicht nur einen, sondern zwei Verstärker zu ruinieren. Klasse!

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