Cowboys From Hell mit neuem Album

cfh_live_farbigWild, furios und rotzig, das sind die Cowboys From Hell. Das selbsternannte „Jazz-Core“ Trio hat vor kurzem sein zweites Album „Big Fish“ veröffentlicht und knüpft damit in bekannter Manier an seinen Erstling an. Nach erfolgreicher Album-Release Tour geht’s im Februar wieder nach Deutschland und im April nach Russland. Ein Erfolg der hart erkämpft werden musste, denn die Schweizer Band stand zwischenzeitlich sogar vor dem Aus, wie uns Christoph Irniger, Saxophonist und Komponist der Cowboys From Hell im Interview erzählt.

Im Jahre 2008 erschien euer erstes Album „Monster Rodeo“, mit dem ihr die schweizer Musikszene mit eurem unverkennbaren Sound schon mal gehörig aufgemischt habt. Es folgten einige Konzerte im In – und Ausland. Doch es dauerte trotzdem 4 Jahre, bis ihr euren Zweitling „Big Fish“ im Herbst 2012 veröffentlicht habt. Weshalb dauerte das so lange?

Christoph Irniger: Wir standen kurz vor der Auflösung. Unser ursprüngliche Bassist Richi Pechota hatte andere Pläne und ist ausgestiegen. Unser Drummer Chrigel Bosshard spielte in dieser Zeit gleichzeitig bei Drei erfolgreichen Schweizer Bands, Lunik, Bonaparte und Marc Sway und hatte deshalb einfach keine Zeit mehr für die Cowboys. Dies führte dazu dass wir einfach keine Zeit mehr fanden für unsere Band und Gigs absagen mussten, was letztendlich auch sehr an der Motivation gekratzt hat überhaupt noch weiter zu machen. Dass wir dann aber schlussendlich doch noch die Kurve bekommen haben, ist eigentlich dem ZKB Jazzpreis zu verdanken. Wir wurden da quasi aus heiterem Himmel dazu eingeladen daran teilzunehmen, was uns natürlich wieder schub und Motivation für unsere Band gegeben hat. Daraufhin suchten wir uns einen neuen Bassisten und stiessen dabei auf Marco Blöchlinger und das hat sofort unglaublich toll funktioniert. Marco ist ein Perfektionist mit einem unglaublich guten Gespür für Sounds. Die Cowboys waren wieder da. Für den Gig am ZKB haben wir uns dann auch vorgenommen neue Stücke zu schreiben was letztendlich auch dazu führte wieder eine neue Platte aufzunehmen. Deshalb hat dies alles so lange gedauert.

Eure Musik ist geprägt von Gegensätzen. Stilistisch schwer einzuordnen. Ihr selbst nennt es “Jazz-Core”, also eine Mischung aus Jazz und Hardcore. Wobei es stilistisch bei euch noch viel bunter zu und her geht.Wo holt ihr euch eure Inspirationen für eure Stücke jeweils her?

Christoph Irniger: Uns stilistisch einzuordnen, da tun auch wir uns eher schwer. Wir drei haben alle ganz unterschiedliche musikalische Backgrounds. Ich z.b. bewege mich mehr oder weniger nur in der Jazzmusik und dabei oft auch in der freien Improvisation. Der Chrigel hat seine Wurzeln sicherlich im Rock, aber er ist ebenso ein unglaublich toller Pop Drummer. Ausserdem spielt er oft mit Don Li und ist fester Bestandteil der Touns’ Szene. Er ist eigentlich der Musiker mit dem grössten Radius in unserer Band. Marco ist absolut der Pop Bassist, der u.a bei Bands wie Lunik, Myron spielt. Die Stücke werden vor allem von Chrigel und mir geschrieben. Marco ist dann derjenige, der ein gutes Gespür hat, wie man das interessant umsetzen könnte. Er geht da jeweils sehr pragmatisch an heran und tüftelt so lange bis er zufrieden ist. Diese Kombination dieser drei Musiker bringt sehr viel Spannung mit sich.

Ein herausstechendes Merkmal eurer Musik ist bestimmt der Sound deines Tenor Saxophons der jeweils so stark verändert wird, dass man teilweise sogar meint eine verzerrte Gitarre zu hören. Dann glaubt man aber wieder eine Art Synthesizer zu hören, aber selten bis nie den originalen Sax sound. Du selbst bist ja vor allem auch in der freien Szene verankert, wo Effekte in dieser Art eher unüblich sind. Was hat dich dazu getrieben, dich trotzdem so intensiv mit den Effekten auseinander zu setzen?

Christoph Irniger:Eigentlich muss ich gestehen, dass ich überhaupt kein Soundtüftler bin. Ich habe zwei Multieffektgeräte, eine Filterbank und eine Loopstation. Daran schraube ich jeweils so lange herum, bis ich einen Sound gefunden habe der mir gefällt. Natürlich kenn ich mich mittlerweile mit diesen Geräten schon ganz gut aus. Aber fragt mich einfach nicht nach solchen Fachbegrfiffen wie „Envelope“ oder „Decay“ usw. davon hab ich keine Ahnung. Durch das ausprobieren mit diesen Effekten und den vielen Proben mit den Cowboys hat sich mein Sound immer weiter entwickelt. Und natürlich hör ich mir nach wie vor Bands an, die mich musiaklisch sehr geprägt haben, wie z.b. Rage against the Machine, Massive Attack oder AC/DC die für mich zu den wichtigsten Bands überhaupt gehören. Mit den Cowboys wollte ich einfach lauten und wilden Rock spielen und so hab ich mich auf die Suche nach dem passenden Saxophon Sound gemacht.

Einer eurer Songs trägt den Titel „Horror Show“. Gibt es da eine Geschichte dazu?

Christoph Irniger:Ja da gibt es eine Geschichte. Ich war mit meiner Familie in den Ferien in Irland. Wir haben uns dort ein Haus gemietet, sozusagen im Niemandsland. In der Nacht war es dort jeweils so dunkel, dass man überhaupt nichts sehe konnte. Kein Licht, alles war Schwarz. Man konnte nicht mal den Himmel von der Erde unterscheiden. Und als ich da so aus dem Fenster ins Schwarze rausstarrte habe ich mir vorgestellt in mitten einem Horror Film wie z.b. Blair Witch Project zu sein. Die Geräusche die ich wahrnahm hab ich so interpretiert, dass da draussen nun irgendwelche Banden um unser Haus schleichen und uns beobachten. Naja, nicht gerade der beste Moment um sich solche gruselige Szenen vorzustellen. Das war schon gespenstisch. Und dabei ist mir dann irgendwann die Idee für diese Basslinie von „Horror Show“ eingefallen und so ist dann eben der Song entstanden.

Demnächst seid ihr wieder auf Tour. Auf welchen Cowboys Ritt in die Hölle freust du dich besonders?

Christoph Irniger: Wir sind gerade daran neue Stücke zu erarbeiten, worauf ich mich natürlich sehr freue diese bald live zu präsentieren. Und Natürlich freue ich mich sehr auf unsere gemeinsame Deutschland –Tour. Das ist immer etwas spezielles, wenn man einige Tage zusammen weg ist und jeden Tag spielt, daraus ergibt sich eine ganz andere Dynamik, als wenn man jeweils einzelne Gigs spielt. Und das ist auch 10 mal mehr Wert als zu proben. Im April geht’s dann nach Russland auf Tour und darauf freu ich mich natürlich auch sehr, nicht zu letzt, weil es für uns absolut Neuland ist.

Upcoming Dates in Switzerland:

31.01.13 Moods, Zürich

01.02.13 Bejazz, Bern

2.02.13 Treibhaus Luzern

Weitere Tourdaten

Album “Big Fish” reinhören

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Grenzenlos – Ein Festival rund um das Piano, von Beethoven über Boulez bis Monk

Das Piano-PAM Festival (Platz für andere Musik) geht dieses Jahr in die Zweite Runde. Vom  16.11. – 18.11.12 dreht sich in Uster alles um das Piano. Eintönig? Im Gegenteil. Der Schlagzeuger und Gründer des PAM Festivals Lucas Niggli erklärt uns, warum gerade ein Festival in dieser Form ein besonders grosses Entdeckungspotential birgt und zu einem erfrischenden Kulturerlebnis wird.

Während das PAM Festival 2010 zum ersten Mal stattfand, veranstaltest du ebenfalls unter dem Namen PAM aber schon seit über 9 Jahren Konzerte in Uster. Eine Konzertreihe die du selbst ins Leben gerufen hast. Was war der Ursprungsgedanke dafür?

Lucas Niggli: Zum einen liegt dies am musikalischen Angebot In Uster. Wir haben zwar den Jazzclub und die Kulturgemeinschaft Uster, die beide regelmässig Konzerte veranstalten, allerdings jeweils in Bereichen, die mich nicht immer interessieren. Zum anderen hatte ich neben meinem Atelier den “Qbus” (ein altes Kino, welches heute leider nicht mehr besteht), ein Ort also, der für solche Anlässe perfekt geschaffen war. Als Musiker reise ich viel in der Welt herum, wobei ich auch immer sehr interessante Leute treffe. Mit dem „”Qbus”“ hab ich einen Raum gefunden, um diese Leute nach Uster zu bringen. Ein Experimentierfeld, ein Spielplatz um Sachen auszuprobieren, und Grenzen zu überschreiten. Aber natürlich hab ich auch darum die Konzertreihe PAM gegründet, um meiner Community hier in Uster etwas zurück geben zu können, von dem was ich auf all meinen Reisen erlebe.

Dass ich das Konzerprogramm jeweils voll und ganz nach meinem Geschmack gestalten konnte und kann, liegt natürlich auch daran, dass ich die Musiker alle persönlich kenne, mit ihnen zusammen arbeite, was natürlich ein grosser Vorteil ist. Dass die Konzertreihe PAM allerdings bis heute andauert – mittlerweile haben wir schon über 44 Konzerte veranstaltet, jeweils ca. 4 pro Jahr – hätte ich mir damals allerdings nicht erträumt.

Als ich vor über 10 Jahren damit begonnen habe, war alles noch sehr im Low Budget Bereich. Die ersten beiden Jahre habe ich sogar noch draufgelegt, aber meine Frau ,die mich dabei immer unterstützte, meinte jeweils: ” Andere gönnen sich teure Weine oder Essen oft auswärts und wir leisten uns eben die Konzerte.”

Das Piano PAM Festival findet dieses Jahr bereits zum zweiten Mal,nach der Erstausführung im Jahre 2010 statt. Was hat dich dazu bewogen, nebst der Konzertreihe noch ein Festival zu lancieren?

Lucas Niggli: Der Ursprungsgedanke war eigentlich der, dass ich so viele interessante Pianisten gerne nach Uster geholt hätte, dies aber nie möglich war, da es im “”Qbus” ” keinen Flügel hatte. Diesen jeweils für ein einziges Konzert zu mieten, hätte sich finanziell nicht gelohnt. Für ein 3-tägiges Festival allerdings schon und so beschloss ich deshalb ein Festival zu gründen, bei dem das Piano im Zentrum steht. Das Piano war also der ausschlaggebende Punkt. Die erste Ausgabe des Piano-PAM Festivals im Jahre 2010 kam dann so gut beim Publikum an, dass ich dachte, komm das mach ich wieder.

Mit den ebenfalls im Kanton Zürich stattfindenden Festivals Taktlos und Unerhört, gibt es ja bereits Veranstaltungen mit einer ähnlichen Ausrichtung. Inwiefern unterscheidet sich da das PAM Festival von den anderen?

Lucas Niggli: Da unterscheidet sich sehr viel. Zum einen nur schon die Geschichte und die Grösse der Festivals. das Taktlos ist ein Festival mit internationalem Renommée und war in der Schweiz ein wichtiger Impulsgeber für Neue Musik vor allem in den 80er  – und 90er Jahren . Allerdings hat das Taktlos in den letzten Jahren eine Krise durchgemacht, weshalb es etwas an Relevanz verloren –  und mit dem Unerhört Festival starke Konkurrenz erhalten hat, was wiederum auch dem  Taktlos gut tut . Die Festivals bemühen sich vermehrt um Profil und das hat einen positiven Effekt auf die Programmation. Während das Taktlos sich vor allem auf die improvisierte Musik im Zusammenhang mit Jazz und Rock fokussiert, dreht sich beim „Piano – PAM“ alles um ein Instrument und kennt dabei keine stilistischen Grenzen. Ein Festival bei welchem an einem Abend Musik von Thelonious Monk, Beethoven und Pierre Boulez zu hören ist, das muss man in der Schweiz sicherlich suchen.

Auf welche Leckerbissen dürfen wir uns ganz speziell bei dieser Ausgabe des PAM Festivals freuen?

Lucas Niggli: Persönlich freue ich mich sehr auf den Zürcher Pianisten Stefan Wirth, der Musik von Beethoven und Pierre Boulez spielen wird und natürlich Alexander von Schlippenbach, eine grosse Legende des Freejazz in Europa. Dass diese zwei Pianisten den gleichen Abend bestreiten ist sehr toll. Ich als Konsument wünschte mir mehr oder zumindest regelmässiger solche Abende. Aber dies ist ja auch mit ein Grund weshalb ich das PAM Festival veranstalte. Ich mache mir dabei selbst ein Geschenk, in dem ich ein Programm zusammenstelle mit Musik von Komponisten, die ich am liebsten höre. Also Thelonious Monk, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven.

Findest du, dass es in der Schweiz genügend Platz für andere Musik gibt, gerade in der freien Improvisation?

Lucas Niggli: Nein, es gibt nie genügend solche Orte. Aber dies hat auch gewisse Vorteile. So müssen sich die jungen Musiker aus der Not heraus selber ihre Plattformen schaffen. Die jüngere Schweizer Generation macht dies anhand des Beispiels der Jazzwerkstatt in Bern. Eine Bewegung, die im übrigen in ganz Europa stattfindet. Sie definieren sich so ihren ganz eigenen Spielplatz. Wenn du etwas selber aufziehst, in deiner Szene, deinem Umfeld, kannst du es so gestalten und prägen, wie du es möchtest und das, gehört auch zur künstlerischen Arbeit und Identität eines Musikers. Es steckt zwar jeweils viel Arbeit, dahinter, ist aber zugleich auch sehr befriedegend. Ich kann gleichzeitig Gastgeber sein – was ich als ein sehr schönes Gefühl empfinde – und die Musik aufführen und spielen, die ich möchte.

Ich glaube auch, dass in einem Konzertbetrieb wie das PAM ihn führt, eine interessante Zukunft steckt. Heute hören oder konsumieren die Leute ein viel breiteres Musikangebot als früher. Warum aber führt man Musik meistens nur in den dafür traditionsgemäss üblichen Räumlichkeiten auf? Wie z.b. Beethoven nur in der Tonhalle, Boulez nur im Kontext von Neuer Musik, oder Monk nur in einem Jazzclub? Diese Tradition zu brechen ist mir ebenfalls ein grosses Anliegen. Und darum geht es bei PAM auch, in dem man Traditionen, Vorstellungen und Gewohnheiten aufbricht.

Das PAM Festival findet vom 16.11.12 – 18.11.12 in Uster statt. Die Konzerte beginnen jeweils um 20:30 Uhr. Eintrit 20.-/30.-

Ingrid Lukas – In Estland ein Popstar, in der Schweiz noch ein Geheimtipp

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Die Schweiz/Estnische Jazz-Sängerin Ingrid Lukas hat vor ca. 1 Jahr ihr viel beachtetes Album “Silver Secret” veröffentlicht, welches sie zusammen mit dem Norwegischen Jazz-Pianisten Bugge Wesseltoft und dem langjährigen Sound Engineer von Björk, Valgeir Sigurosson produziert hat.
In Estland holte sie sich damit vor kurzem den 2. Platz beim estnischen Music Award was ihr zum entgültigen Durchbruch in ihrem ursprünglichen Heimatland verhalf. In der Schweiz noch ein Geheimtipp – was sich aber bald ändern dürfte – ist die 27-Jährige Sängerin zur Zeit auf Deutschland Tour.


Vor kurzem hast du den sagenhaften 2. Platz am Estnischen Music Award belegt. Was hat sich seitdem in Bezug auf deine Person in Estland verändert?

Ingrid Lukas: In Estland läuft es mittlerweile sehr gut. Die Leute schätzen meine Musik, was mich natürlich sehr freut. Die Medienpräsenz ist stark angestiegen, die Radios spielen meine Songs. Ein tolles Gefühl, wenn man bedenkt, dass Estland ja nicht mein Lebensmittelpunkt ist.

Als Ende 2011 dein neues Album “Silver Secret” veröffentlicht wurde, gab es ja eine Art Seilziehen zwischen den Esten und den Schweizern, wer denn nun mehr Anteil an Ingrid Lukas hat. Mit dem 2. Platz in Estland hast du dich ja dort mittlerweile zum heimischen Popstar mutiert, während man dich in der Schweiz wohl noch eher zu den viel gelobten Geheimtipps zählst. steht es nun 1:0 im Seilziehen für Estland?

Ingrid Lukas: (Lacht) Ja das könnte man vielleicht so sagen. Seit meinem 2. Platz am Estnischen Music Award ist der Medienrummel um meine Person tatsächlich stark angestiegen. Ich freue mich einfach sehr über diesen 2. Platz. Es ist eine tolle Wertschätzung für meine Arbeit, die ich ja mittlerweile schon seit ca. 15 Jahren mache. Höhen und Tiefen sind in meinem Beruf alltäglich und auch wenn ich in erster Linie Musik für mich selbst mache, tut es immer wieder gut Bestätigung zu bekommen. Das spornt an und gibt dir Energie um weiter zu machen.
Dass die Schweiz jeweils etwas länger braucht, und erst dann auf ihre Künstler aufmerksam wird, wenn das Ausland schon längst am schwärmen ist, hab ich auch schon bei anderen Künstlern so wahrgenommen, aber trotzdem ist dies für mich sekundär.
Natürlich wünscht man sich, dass du mit deiner Musik immer mehr Leute erreichen kannst, deine Konzerte besucht werden, aber es darf nicht der Anstoss sein Musik zu machen.

Du bist zur Zeit in Deutschland auf Tour. Wie sind dort die Reaktionen auf Ingrid Lukas?

Ingrid Lukas: Die Reaktionen hier sind toll. Die meisten haben ja vorher wahrscheinlich noch nie von Ingrid lukas gehört. Die Konzerte sind gut besucht und die CD-Verkäufe laufen ebenfalls super. Den Deutschen gefällt unsere Musik und die für ihr Empfinden eher exotische Mischung aus Estnisch und Englisch.

Während du auf deinem 1. Album “We need to repeat” noch mit Nick Bärtsch zusammen gearbeitet hast, hat es dich für deinen Zweitling “Silver Secret” in den Norden zu Bugge Wesseltoft verschlagen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Ingrid Lukas: Wenn möglich arbeite ich jedes Jahr freiwillig am Jazz Festival in Willisau. Bugge hatte dort im Jahr 2008 gespielt und ich wollte ihn unbedingt kennen lernen. Ich hab dann versucht den Job als Beifahrer zu bekommen – leider hab ich immer noch keine autofahrprüfung – was mir glücklicherweise auch gelang. so war ich also dabei, als wir den Bugge in Zürich am Flughafen abholten. Da sein Gepäck aber Verspätung hatte, mussten wir 5 Std. warten. Um die Zeit totzuschlagen gingen wir in ein Kaffe. Da hab ich natürlich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ihm von meiner Band erzählt. Dies war sozusagen der Beginn unserer Zusammenarbeit.

Was sind deine nächsten Ziele, wie wird es mit Ingrid Lukas weitergehen?

Ingrid Lukas: Demnächst werden wir uns, wahrscheinlich in einer abgelegenen Hütte in Estland, einrichten, um unser 3. Album aufzunehmen.
Darauf freue ich mich natürlich sehr!

Webpage Ingrid Lukas ingridlukas.com
Tourdaten

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